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Was ist Meditation und worum geht es ihr ?

Es geht um die ganz persönliche Lebensweise, die schon Platon mit der Überlegung umschrieb:  ich möchte ein gutes Leben führen und deshalb möchte ich meine ganze Lebendigkeit wieder entdecken und fruchtbar machen.

Ein andere Umschreibung meines Verständnis von Meditations könnte ich so umschreiben: "Die Stille in sich finden." Oder prosaischer: ausgedrückt: "Der Gegenwart die Hand hinhalten - wie einer Puste-blume, erwartungslos, neugierig, offen und dann danken". So kann die Haltung, die aus der Meditation erwächst, auch umschrieben werden.

Meditation ist somit ein Weg das eigene Leben zu verstehen lernen, freilich nicht, um es zu beherrschen, zu manipulieren, sich anzupassen, sondern sich daran zu erfreuen, mitwirken an der Gestaltung, es als Chance zu würdigen, "der zu werden, der Du bist" (Angelius Silesius). Wahrlich eine Zu-Mutung.

Die Antwort auf de Frage: auf welche Weise kann ich ein gutes Leben führen zielt nicht auf Egozentrik, Absonderung, Ausgrenzung, im Gegenteil, sondern sie zielt auf sozale Verantwortung in einer Gesellschaft. Das beinhaltet die Unverletzlichkeit der Würde aller Menschen, dem Wohlergehen, der inneren und äußeren Freiheit.

Dabei ist zu bedenken: die Antwort gibt nicht die Meditatioin, das wäre magisches Denken, auch kein wie auch immer gearteter "Guru", sondern jeder findet sie in sich und deshalb bietet die Meditation eine Methode, die sehr indiviuduell ist, gleichzeitig das Verbundensein mit Welt einschließt. Eine von vielen Methoden ist die Kultivierung der inneren Stille. So verweist sie auf eine Lebenshaltung und auf einen Lebensstil der aufmerksamen Betrachtung und der inneren Ruhe und Gelassenheit.

Mit dem Begriff "Meditation" stellen sich oft auch Vorstellungen ein wie Entspannung, Passivität, Fernost. Manchmal wird "Meditation" mit Buddhismus verknüpft, mit Religion, mit Flucht aus der Wirklichkeit, gar mit einem Ego-Trip. Allerdings enthält jedes Vorurteil oft auch ein Körnchen Wahrheit. Das ist mit "Meditation" nicht anders, doch entpuppt sich das schnell als bloßes Mißverständnis - und das ist ernüchternd, denn Meditation ist auch Arbeit an sich selbst und seinen "Schatten" aus der Vergangenheit.

Zum besseren Verständnis ist es hilfreich, den Inhalt von der äußeren Form zu unterscheiden, um bei der Fülle der sogenannten Meditationsangebote in esoterischen Kreisen nüchtern zu bleiben, denn Versprechungen können auch leer bleiben und vergrößern das innere Leiden.

Relativ leicht sind die äußeren Formen, also die Techniken zu erkennen. ZaZen z.B.  ist das Stille Sitzen, um im sonst ruhelosen Geist, dem Denken Ruhe auftauchen zu lassen; in der Tanzmeditation geht es um die Wahrnehmung des Körpers in der Bewegung als Organ der Selbstwahrnehmung; in der Textmeditation (INTA) um Texte, die wiederholt werden und dabei ihre unterstützende Wirkung in Unbewussten entfalten. Die Gehmeditation vermittelt die Einheit von Körper und Geist/Denken und gleichzeitig den Wandel allen Seins.

Auf ein Wort gebracht kann der Inhalt aller Meditationen als die Übung "gegenwärtig zu sein" bezeichnet werden: gegenwärtig sein im Tun, gegenwärtig sein im Sprechen, gegenwärtig sein im Fühlen,  im Denken, im Atmen, kurz: im Leben - tagtäglich ... und zwar sich der Verbundenheit mit Welt und Natur bewusst zu werden Es geht also um die Schulung des bewussten Lebens im Alltag und in der eigenen
Verantwortung. Das ist für mich der entscheidende Aspekt der Meditation: sich befreien von der Unbewusstheit. Das geht nicht in einem Atemzug, doch der kann der Startpunkt sein.

Die Praxis dieses bewussten Seins heisst "Achtsamkeit": achtsam-sein im Tun, achtsam-sein im Sprechen, im Fühlen, im Denken, im Atmen, im Urteilen ... So ist Meditation ein Achtsamkeitstraining für den gesamten Alltag. Es geht um ungeteilte Aufmerksamkeit wie sie auch im flow erlebt wird. Dabei wird der Kopf nicht ausgeschaltet, sondern es wird auch beobachtet, was da "drinnen"  vorgeht. Ein Liebeslied -auf dem Klavier gespielt-  kann technisch perfekt sein, dennoch kann es das verfehlen, worum es geht: die Liebe erleben und sie dann klaviertechnisch umsetzen, d.h. es auch für den Hörer erlebbar werden zu lassen.

Ganz-bei-sich-zu-sein hört sich leicht an, ist es auch und dennoch ist es zunächst schwere Arbeit wie jeder sehr schnell erkennen kann, wenn er/sie ausprobiert, ob er/sie für drei Minuten ganz still und gegenwärtig sein kann ohne an einen Gedanken zu kleben.

Meditation bedeutet also: im Bewusstsein der Gegenwart anzukommen. Nur in der Gegenwart leben wir, gleichgültig was wir in der Vergangenheit erlebt haben oder welche Vorstellungen wir von der Zukunft besitzen. Unsere schönen oder schrecklichen Vorstellungen von Vergangenheit und Zukunft wirken durch neurolanle Netzwerke jedoch in unsere Gegenwart hinein, formen und beherrschen uns, steuern uns, meist ohne das wir dies überhaupt bemerken. Sie wirken wie Filter, durch die wir alles wahrnehmen und beurteilen ohne uns dessen bewusst zu sein. An dieser Stelle greift die Meditation ein und will uns bewusst werden: was ist jetzt und hier und nimmt das als kraftvollen Ausgangspunkt für allles nüchterne Handeln.

 

„Die Gegenwart bestimmt die Wirkung der Vergangenheit.
Und die Gegenwart bestimmt die Möglichkeiten der Zukunft.“

So bekommt die Gegenwart ihre ihr zukommende Bedeutung für unsere Leben. Sie hilft dem Übenden die gegenwärtige Lebenshaltung ins Bewusstsein zu heben, denn dort ist das Potential jeden Glücks  -und meist auch des Unglücks- beheimatet und das Potenzial des Heilens.
Das hat natürlich auch seine jeweils körperlichen Grundlagen, hier die Beruhigung des Default Mode Networt im Hirn. Dessen Beruhigung ermöglicht anderes Wahrnehmen, blendet Hirnvorgänge nicht aus, die das trennende Bewusstsein "braucht", sondern ermöglicht das Erleben von Verbundenheit und Erkennen von Zusammenhängen - wie es z.B. jedes Lernen erleichtert und Dauerstress durch Abbau von Cortisol vermeidet.

"Wer unterhalb seiner Möglichkeiten bleibt, dem sage ich: er wird sein Leben lang unglücklich sein.", sagte schon Abraham Maslow. Meditation hilft uns, unsere Möglichkeiten zu entdecken, kleine, scheinbar unbedeutende Variationen in unserem Leben zu entdecken, zu wagen und wenn wir wollen, sie zu verwirklichen.

Meditation will integrieren, was ist, will uns von den Wahrnehmungs-filtern befreien, von den Automatismen, denen wir aus Gewohnheit folgen. Deshalb verhilft Meditation kriminellen oder drogenabhängigen Menschen, sich von ihrer Sucht zu befreien. Insofern widerspricht die Meditation unserer auf gegenseitiger Ausbeutung beruhenden kapitalistischen Wirtschaftsordnung. So ist Meditation der Weg zu unserer eigenen Quelle von Mitgefühl und tätiger Liebe aus der heraus wir nach gehöriger Übung leben und damit uns eine Haltung erarbeiten, die nachhaltig ist.

Meditation -wie ich sie verstehe und anbiete-  hat nichts mit "Esoterik" zu tun und nichts  mit "wellness"; Entspannung. Sich wohlfühlen ist das  "Sahnehäupchen", es gehört dazu und geschieht auch  -doch es ist nicht der Hauptzweck oder gar das Ziel.

Meditation ist ein fortschreitender, selten kontinuierlicher Prozess der Selbsterkenntnis und zunehmender Befreiung. Der eigene Weg entsteht erst, indem jeder/jede ihn selber geht, sonst wäre es nur unfruchtbare Nachahmung anderer. In der Meditation gibt es kein zu erreichendes Ziel, wohl aber Selbsterkenntnis. Es geht nicht um Leistung, wohl ist Disziplin nötig. Meditation ist paradox, denn wir sind beim Start schon am Ziel; nicht der Weg ist das Ziel, sondern das Gehen und das in die richtige Richtung, denn auch auf diesem Weg kann man sich verirren.

Manchmal muss man sich erst auf den Weg machen, um herauszufinden, was im eigenen Leben wirklich-wirklich wichtig ist. Die Meditation, gleich in welcher Form, ist so ein möglicher Weg.

Mein Verständnis von Meditation läßt sich am Beispiel des Zehnten Bildes vom Ochsengleichnis des Zen verdeutlichen: "Rückkkehr auf den Markt mit leeren Händen" heißt es dort. Nichts Besonders sein, kein Gehabe von besser oder schlechter, sondern redlich die Arbeit tun, welche auch immer und keinen "himmlischen" Paradies-versprechungen folgen. Die angesagte Arbeit tun, nur jetzt aus einer anderen, geläuterten Haltung heraus: lebendige Wachheit in steter Präsenz, die weder Tod noch Leid noch Lust und Freude ausschließt, sondern als Ausdruck von Lebendigkeit begreift. Und: jeder Tag ist Markttag !

In größtmöglicher Kürze öffnen folgende Verse die Essenz von Meditation wie ich sie verstehe

 

Sinn
 
Ungedeutet
Zeugt der Blick
Offene Welten
Von Mitgefühl
 
 

W.B. 



 

So wird Meditation ein Prozess lebenslangen sanften Lernens mit der unbeantwortbaren Frage im Hinterkopf: wer bin ich wirklich? Was ist Wirklichkeit? Sonst ist Meditation ziemlich nutzlos und sie ist vergeudete Zeit.  Eine Zu-Mutung?
Ja. Und müh-selig !

Hier -wie wohl überall- gilt nicht nur die Absicht, sondern das Tun, das Ausprobieren. Oder mit Hegel gesprochen: Die Wahrheit der Absicht ist das Tun !

 

In der ehrlich betriebenen, nicht als einmaliges Event missverstandenen Meditation, verändern wir Schritt für Schritt die eigene Lebenshaltung: sie wird  immer stärker durchdrungen von Neugier, Offenheit, Akzeptanz und letztlich von Liebe. Das wachsende Mitgefühl schließt Mit-Freude ebenso ein wie Mit-Leiden und Mit-Schmerzen. Zum Leben gehören die Sonnen- wie die Schattenseiten. Es geht um Weisheit und die ist ohne Selbsterkenntnis, Selbstzweifel und Veränderung auch  den politischen Lebensbedingungen nicht billiger zu bekommen. Dazu zählt auch die alltägliche Übung: anderes anders wahrnehmen zu können bedarf der Übung, denn die zunächst subtilen und labilen neuen Eindrücke bedürfen der Stabilisierung.

"Sei bewusst und tue was Du willst!" könnte  so verstandender  passende Wahlsprüche des Meditierenden sein. Mögen alle Menschen Lieben lernen, d.h.  bewusster werden!

Das Erleben der Verbundenheit gleicht nicht einem Einheitsbrei, einer Schokoladensoße, die über alles gekippt wird. Der Andere bleibt der Andere und wird dennoch als meinesgleichen wahrgenommen. Das Fremde bleibt das Fremde und wird dennoch als meinesgleichen wahrgenommen. Das bezeichne ich als Bewusstseinserweiterung. Philosophisch gesagt: erst der Andere und das Fremde machen es möglich, dass ich bin! In der Zen-Sprache: Wenn der Himmel leergeräumt, erscheinen einzeln die zehntausend Dinge!

Wie umfassend und grundsätzlich existenziell alle Meditation gemeint ist, zeigt eine Inschrift im Tor zu einem japanischen Zen-Tempel:

"Hier trete nur der ein, der die Frage nach Leben und Tod stellt."

Dann bekommt eine zunächst erschreckende, Widerstand hervorrufende Aussage tiefen Sinn: "Der Tod ist ein Geschenk des Liebens."


Hintergrund meiner  Meditationsseminare

 ist u.a.  das Verständnis von Freiheit bei Jiddu Krishnamurti ( "Freiheit ist ein pfadloses Land!" - sie verträgt keine Dogmen und ausgetretene Pfade) und die Entfaltung des menschlichen Potentials nach der Humanistischen Psychologie. Den Menschen verstehe ich als jemand, der ein großes, ihm innewohnendes Potenzial hat und der es verwirklichen kann, wenn er es ernsthaft will. Dabei möchte ich ihn gerne unterstützen und begleiten. Meditation ist ein Angebot dazu. Wer es zu nutzen vermag, wird die Früchte ernten können und wer es ablehnt, mag andre Früchte an anderer Stelle ernten.

Meditationen aus verschiedenen Traditionen und Kulturen sind Bausteine in den Seminaren, soweit sie dem Wachstum des Menschen dienen und den Weg zu mehr Selbstverantwortung und Lebensfreude bahnen.

Je nach Verlauf der Seminare (und der mitgebrachten Themen und Probleme der Teilnehmer) spielen  ZaZen, Tanz- und Bewegungs-meditationen und Elemente verschiedener Körpertherapien eine hilfreiche Rolle.

Jedes Seminar ist in sich abgeschlossen, es bedarf keiner Vorkenntnisse; doch setzt der Gewinn - Gleichmut, Freude, Gelassenheit, Freiheit, Glück - erst im alltäglichen Üben ein: im Supermarkt, im Lehrerzimmer, auf der Autobahn.

Das Ergebnis der Meditation hängt allein von der Geduld und der fröhlichen, doch disziplinierten und unverkrampften Ausdauer ab und bewährt sich, sobald Achtsamkeit im Alltag etwas Selbstverständliches geworden ist. Es liegt in eines jeden Hand, ob und wann er oder sie dem eigenen Leben ein neues Gefühl von Freiheit und Unabhängigkeit geben will oder nicht.

Herzlich willkommen !

 

Wolfgang Buchhorn